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Artikel vom 02.11.2007 aus der Rubrik Kinderpflege

Babys Gesicht - so pflegst Du es am besten

Um das Gesicht Deines Babys zu pflegen, bedarf es nicht viel. Die zarte Haut ist noch sehr empfindlich, die Schutzbarriere noch nicht vollständig ausgereift und das Immunsystem nicht vollwirksam gegen Mikroorganismen. Deshalb ist es unerlässlich bei der Gesichtspflege sorgsam und mit Bedacht vorzugehen. Hierbei gilt: Weniger ist manchmal mehr!

Ziel der Gesichtspflege sollte sein, die Hautfunktion zu stärken und die natürliche Schutzschicht der Haut positiv zu beeinflussen.

Niedrige Temperaturen und Heizungsluft begünstigen die Entstehung von trockener Haut und Hautreizungen – vor allem im Gesicht und an den Händen. Schnell kommt es zur Wundheit, wenn lokale Reizungen, wie beispielsweise Speichelfluss oder laufende Nase, hinzukommen.

Das Gesicht wird einmal täglich mit einem frischen Waschlappen und lauwarmen Wasser – ohne Zusätze - gewaschen. Zuerst die Augen, dann den Rest des Gesichts und zum Schluss die Ohren.

Die Augen

In der Neugeborenenzeit sondern die Augen oft noch Schleim ab und nässen leicht. Zum Säubern solltest Du entweder eine Kompresse, ein weiches Küchentuch oder einen fusselfreien Wattepad benutzen. Wichtig: Für jedes Auge immer ein neues Tuch bzw. eine neue Kompresse nehmen, damit Du eine Verteilung der Keime nicht ermöglichst! Sind die Augen frei von Absonderungen, genügt ein Reinigen mit dem Waschlappen, jedoch ebenfalls für jedes Auge eine extra Ecke verwenden. Bei Babys mit erhöhtem Allergierisiko sollte der so häufig empfohlene Kamillentee nicht zur Anwendung kommen – dieser reizt das Auge und kann unter Umständen eine allergische Reaktion hervorrufen. Die Augen werden immer von außen nach innen gesäubert (vom Außenwinkel zur Nase hin), um mögliche Keime nicht in die Augenhöhle zu reiben.

Die Nase

Zur Nasenpflege dürfen keine Wattestäbchen zum Einsatz kommen, da diese ernste Verletzungen verursachen können. Am besten drehst Du Dir eine kleine Rolle aus einem weichen Papiertaschentuch. Dieses Röllchen befeuchtest Du mit etwas abgekochtem Wasser und säuberst sanft die Nasenmuschel. Hiermit kann keine Verletzung der empfindlichen Nasenschleimhaut entstehen und Du schiebst den Schleim auch nicht zur engen Stelle an der Nasenwurzel zurück.

Die Ohren

Gehe auf keinen Fall mit einem Wattestäbchen in den Gehörgang – Du könntest leicht das Trommelfell verletzen und durch das zurückgeschobene Ohrenschmalz den Gehörgang verschließen. Die Ohrmuschel säuberst Du mit einem Waschlappenzipfel. Hinter den Ohren und an der Ansatzstelle verwendest Du am besten Hautöl (das pflegt gleichzeitig die Hautfalte und schützt so vor Austrocknung und Einrissen).

An kalten Tagen

Gehst Du mit Deinem Baby im Winter und bei Kälte nach draußen, empfiehlt sich eine Gesichtscreme mit einem hohen Fettanteil und eher wenig Feuchtigkeit. Sonst kann der Kälteeffekt auf der Haut zu Gefrierschäden führen.

In den Übergangsjahreszeiten sind so genannte Wind- und Wettercremes empfehlenswert.

An heißen Tagen

Für Dein Baby reicht im Sommer ein kleiner Schirm bereits aus. Ab dem Krabbel- und Kleinkindalter genügt das aber nicht mehr – an allen unbedeckten Körperstellen solltest Du mit einer guten Sonnencreme die zarte Haut vor der Sonne schützen. Sie sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 haben. Sinnvoll ist ein Faktor bis 30.

Hinweis: Creme immer sparsam ein!

Annett Matiran

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