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Artikel vom 11.02.2008 aus der Rubrik Entwicklung

Kinder lieben Tiere

Haustiere werden von Kindern heiß geliebt und sie lernen früh Verantwortungsbewusstsein. Tiere fördern die soziale Kompetenz und stärken das Selbstbewusstsein. Oft entsteht zwischen Kind und Tier eine tiefe Freundschaft, welche in der Regel ein Leben lang hält.

Kindern macht es Vergnügen, können sie beim Spaziergang den lustigen Sprüngen eines Eichhörnchens zusehen. Wenn ein Igel im Gebüsch raschelt, halten sie inne, lauschen und staunen, wenn sie dieses stachelige kleine Tier unter einem Haufen Laubblättern entdecken. Sie freuen sich über die kleinen Fische, die dicht am Seeufer im Wasser spielen und sie haben es gern, wenn bei ihnen zu Hause ein Hund oder eine Katze wohnt.

Kleinkinder begegnen echten Tieren mit Bewunderung und liebevollen Blicken. Ungefähr bis zum dritten Lebensjahr empfinden sie noch völlig selbstverständlich, dass jedes Tier seine eigene Würde hat. Diese natürliche Empfindung kann ihnen durch die gesamte Kindheit erhalten bleiben, wird sie von den Erwachsenen in ihrer nächsten Umgebung geteilt. Wenn Eltern die Tierwelt auch selbst liebevoll beachten und sich an ihnen freuen, tun die Kinder ihnen gleich.

Forscher haben herausgefunden, dass Kinder, welche mit Haustieren aufwachsen, um einiges intelligenter sind und sich in ihrer ganzen Persönlichkeit positiver entwickeln als Gleichaltrige. Sie sind aktiver, leiden weniger unter Einsamkeit oder Isolation und das Selbstwertgefühl wird gestärkt. Wie aktuelle Studien zeigen, beeinflusst ein Tier selbst hyperaktive Kinder und Kinder mit anderen seelischen oder motorischen Störungen – sie werden ruhiger und ausgeglichener.

Schnell lernen Kinder, auf die Bedürfnisse des Tieres einzugehen und erweitern so ihre soziale Kompetenz. Ein Tier zeigt dem Kind durch sein Verhalten, wo Grenzen liegen. So nimmt das Kind wahr, dass ein Tier kein Spielzeug ist, sondern ein eigenständiges Wesen, um das man sich kümmern und dessen Bedürfnisse man respektieren muss. Kinder lernen auf diese Weise, genau auf die Reaktion des Tieres zu achten: Möchte die Katze ihre Ruhe, wird sie dies deutlich zeigen.

Das Tier sollte von Anfang an integriert werden, damit es nicht zur Gefahr für ein Baby wird und keine Eifersucht auf das neue Familienmitglied entwickelt.

Übrigens: Katzen ersticken keine Babys und legen sich auch nicht absichtlich auf das Gesicht des Kindes. Lediglich von den Tierhaaren geht eine Gefahr aus, denn das Baby könnte sie einatmen und daran ersticken. Daher gehört eine Katze nicht ins Babybett!

Da Kleinkinder schnell übermütig werden, sollte man sie nie mit einem Tier alleine lassen. Reicht es dem Tier nach einiger Zeit, beginnt es sich zu wehren! Kinder sollten von Anfang an lernen, dass schlafende oder fressende Tiere einfach tabu sind.

Tipps:

  • vor dem Essen und nach einer ausgiebigen Schmuserunde mit dem Tier immer Hände des Kindes waschen
  • Fressnäpfe stets sauber halten
  • auf regelmäßige Entwurmung von Hund und Katze achten
  • Sandkasten im Garten immer abdecken, wenn das Kind nicht darin spielt (denn auch Nachbarskatzen benutzen den Sandkasten gern als Toilette)
  • sprich mit Deinem Kinderarzt über die Notwendigkeit einer Tetanusimpfung

Auch bei größeren Tieren wollen Kinder gern verweilen. Daher ist es etwas ganz Besonderes, wenn sie, beispielsweise in den Ferien, die Möglichkeit haben, auf einem Bauernhof zu erleben, wie Gänse, Hühner, Enten, Schweine, Kühe oder Pferde artgerecht leben und gepflegt werden. Plane doch mal einen Ausflug zum Bauernhof – strahlende Kinderaugen werden Dich belohnen!

Annett Matiran

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